Patagonien-Marathon 06.11.2010

 

Wir bieten Ihnen die Gelegenheit zu einem unvergesslichen Lauf am anderen Ende der Welt verbunden mit einer Reise durch Patagonien, ein unberührtes Gebiet am südlichsten Ende des amerikanischen Kontinents. Neben dem Marathon sind Tierbeobachtungen, Landschaftserkundungen und das Finale in der Metropole Buenos Aires Schwerpunkte unserer Reise. Der geheimnisvolle Süden von Chile und Argentinien bietet Natur in ihrer ungezähmten Ausprägung: gewaltige Gletscher, tosende Wassermassen, weitläufige Ebenen und bizarre Andengipfel. Patagonien ist die geographische Bezeichnung für den Süden Lateinamerikas mit dem Rio Colorado als nördliche Begrenzung – eine rund 120.000 Quadratkilometer große Region. Die Magellanstraße trennt das patagonische Festland von der Insel Feuerland. Zwei Drittel Patagoniens gehören zu Argentinien. Der maximale 100 Kilometer breite chilenische Teil gliedert sich im Norden in die Andenhauptkette, die Küstenkordillere und das dazwischen liegende chilenische Längstal und setzt sich südlich von Puerto Montt in einem Gewirr von Inseln und Fjorden fort.



Der Marathon
Der Bergmarathon in Patagonien ist eine der größten Herausforderungen für anspruchsvolle und gut trainierte Sportler. Aufgrund der extremen Höhenunterschiede weist dieser Lauf einen enormen Schwierigkeitsgrad auf. Es ist eine Erfahrung, geprägt durch die Faszination, sich der Natur zu stellen. Es ist das Abenteuer am Ende der Welt.
Der Kurs führt entlang mehrerer Seen, großer Wasserfälle, durchquert Berge und einige kleine Flüsse und bietet ein einzigartiges Naturerlebnis. Der Startschuss des Marathons fällt am 1. November um 10:00 Uhr. Er beginnt am Lago Espejo und endet in Paseo de los Pineros. Die Strecke ist gut markiert, aber teilweise nicht befestigt. Bei Niederschlag und Schnee kann es also matschig und rutschig werden. Der Lauf erfordert eine sehr hohe Konzentration, da man sich ständig mit den Widrigkeiten der Natur auseinandersetzen muss. Jeder Marathonläufer muss sich verpflichten, einen Rucksack, 750 cm3 Wasser, ein Ersatz T-Shirt und eine windabweisende Jacke mit sich zu führen. Wir empfehlen Ihnen außerdem einen robusten Trainingsschuh oder einen Trailschuh, dazu evtl. dünne Handschuhe, eine leichte Mütze und eine Sonnenbrille.
Für ebenfalls gut trainierte Läufer, die sich aber nicht der Herausforderung eines Marathons stellen möchten, ist der 15km Lauf eine hervorragende Alternative.




Nationalpark Torres del Paine

Der wahrscheinlich schönste Nationalpark Chiles ist der Nationalpark Torres del Paine. Gigantische Gletscher, türkisgrüne Seen, himmelstürmende Granitspitzen, die unvermittelt aus der Steppe emporragen – kurzum all das, was Patagonien einmalig macht, ist hier auf engstem Raum zu sehen. Die gesamte Zone nördlich von Puerto Natales mit ihrer niedrigen Höhenlage und Nähe zum Pazifik genießt ein besonderes Mikroklima. Obwohl die Wetterumschwünge nicht vorhersehbar sind, ist das Klima für die relativ extreme südliche Breite bemerkenswert gemäßigt. Gute Wind- und Regensachen, um sich gegen die Elemente zu schützen, sind ein Muss, wenn man hier unterwegs ist. Aber das manchmal raue Klima ist kein Grund, sich entmutigen zu lassen. Die Einheimischen raten dem ungeduldigen Reisenden: „Wenn Du das Wetter nicht magst, dann warte einfach fünfzehn Minuten.“ Gewaltige Gletscher kennzeichnen die nördliche Grenze des Parks. Dies ist das südliche Ende der Patagonischen Eisplatte – des größten Inlandpackeisgebietes der Welt.










Der Gletscher Grey schmilzt langsam in den Lago Grey hinein und produziert fantastische Eisberge in allen Grün- und Blautönen. Der Park ist ebenfalls Heimat für eine Vielzahl von Wildtieren, von Guanakos bis Nandus (ein Verwandter des Vogels Strauß), sowie Hunderten von Vogelarten, einschließlich des Kondors. 


schließen